Parisreise des DJK-Diözesanverbandes Freiburg



Paris war eine Reise wert

12 Mitglieder der DJK St. Pius nahmen an der Parisreise des DJK-Diözesanverbandes Freiburg teil und erlebten fünf unvergessliche Tage in der Stadt an der Seine.
Bei idealem Reise- und Besichtigungswetter entdeckten die DJKler die unbedingten Highlights, aber auch manche verborgenen Schönheiten der französischen Hauptstadt. Da waren die Gräber vieler Prominenter auf den berühmten Pariser Friedhöfen, ein zum Park zweckentfremdetes ehemaliges Bahngleis, die Bürostadt La Defense mit der Grande Arche oder das jüdische Viertel, aber auch die Kunstwerke des Louvre, die barocke Pracht von Versailles, die Touristenströme rund um Montmartre oder die wunderschönen Glasfenster der Sainte Chapelle. Da im Vorfeld der Reise mit dem Satz "Paris ist eine Reise wert" geworben wurde, war es vor allem der überaus kompetenten Stadtführerin Mme. Elke (ihren Familiennamen verriet sie erst gar nicht, da er zu kompliziert sei) zu verdanken, dass sich dieser Werbeslogan bewahrheitete. Als deutsche Kunsthistorikerin lebt sie schon über 30 Jahre in Paris und konnte deshalb nicht nur die Pariser Sehenswürdigkeiten bis in alle Einzelheiten erklären, sondern auch ganz viel über das alltägliche Leben in der Stadt und über die politische und gesellschaftliche Situation des Landes erzählen. In ihrer sehr angenehmen Art zu Sprechen ließ sie die Erklärungen über Bus- oder Funkmikrofon nie langweilig werden - man konnte ihr stundenlang zuhören.
Nachdem auf der Hinfahrt während der Mittagspause genügend Zeit war, die berühmte Kathedrale von Reims zu besichtigen und vielleicht auch ein Glas des berühmten Champagners zu genießen, wurde die Reisegruppe sofort nach ihrer Ankunft in Paris an der Place de la Bastille von Mme. Elke empfangen und ohne auszusteigen begann die Stadtrundfahrt. An dieser Stelle muss dem Busfahrer, Herrn Boritz vom Reiseunternehmen Hirsch ein ganz dickes Lob ausgesprochen werden - hat er doch die Reisenden souverän und sicher nach und durch Paris und auch wieder zurück gebracht.
Aber was wäre eine DJK-Reise ohne Gottesdienst! Da der geistliche Beirat des Diözesanverbandes, Pfarrer Erhard Bechtold, mit von der Partie war und er auch schon von Deutschland aus bei einer Kirche angefragt hatte, erlebten die Teilnehmer einen schönen Gottesdienst in der Klosterkirche St. Lazare, in der der Hl. Vinzenz von Paul begraben ist. Nach 1 ½ Tagen Stadtrundfahrt und eingehender Louvrebesichtigung war dies am Samstagnachmittag genau der richtige Zeitpunkt zum Innehalten und Kraftschöpfen, um sich anschließend in die aufregende Warenwelt der Pariser Kaufhäuser zu stürzen, denn das Warenangebot ist exclusiv und verlockend und die Daheimgebliebenen warten ja schließlich auch auf ein Mitbringsel.
Die Fahrt am Sonntagmorgen über die leeren Pariser Boulevards ließ die Stadt in einem völlig anderen Licht erscheinen. Auf dem Weg durch den Bois de Boulogne nach Versailles zeigte sich Paris und Umgebung ohne Touristen - aber nur bis zum Schloss von Versailles! Als die Gruppe nach über 2 Stunden Schloss und Park wieder verließ, konnte man meinen, alle Paristouristen seien an diesem Vormittag in Versailles - aber es ist verständlich, dass alle auch diesen barocken Glanz bewundern möchten.
Viel zu schnell gingen die Tage vorüber und so zeigte sich das Wetter am Montagvormittag noch mal von seiner besten Seite, so dass der (wetterabhängige) Plan für den letzten Tag in die Tat umgesetzt wurde: die Auffahrt auf den Eiffelturm! Bei fantastischer Sicht trauten sich 35 DJKler auf die zweite und/oder dritte Plattform und sahen Paris zu ihren Füßen liegen - so auch das Seineschiff, auf dem für alle ein Platz reserviert war. Bei dieser Schifffahrt zog die ganze Reise noch einmal vor dem äußeren und inneren Auge vorüber und es war die beste Gelegenheit, von Paris Abschied zu nehmen.
Nach Meinung aller Teilnehmer muss diese Reise eine Fortsetzung finden: Wann und wohin? Lassen wir uns überraschen!
 
Elsbeth Beha