Bei der Fülle interessanter und nachhaltiger Eindrücke und Erlebnisse in der bedeutenden Kulturlandschaft müssen Stichwörter genügen: Die 44 Teilnehmer/innen wohnten in Dresden zentral im Ibis-Hotel „Lilienstein“(allgemein günstige Beurteilung). Die Reise mit der Karlsruher Firma Hirschreisen wurde durchweg gelobt (Busfahrer Boritz wirkte hierbei wie die Sicherheit selbst). Die Reiseleitung vor Ort von Reinhild Menzel hätte besser und informativer kaum sein können. Am Schlusstag führte ihr Mann durch die Semperoper. Lob, dank und Präsente bekamen nicht nur die Menzels und Fahrer Boritz, sondern ebenso Organisatorin Elsbeth Beha, die souverän auch Schwieriges meisterte.
So verlief die Reise nahezu programmgemäß.
Donnerstag, 2. August: Anreise ab Karlsruhe und Mannheim nach Eisenach, Aufstieg zur Wartburg, Besichtigung der Ausstellung zum 800. Geb. der Hl. Elisabeth von Thüringen, abends Ankunft in Dresden.
Freitag, 3. August: Stadtrundfahrt in der sächsischen Metropole, Rundgang im historischen Zentrum, Besuch der Gemäldegalerie Alte Meister sowie des Neuen Grünen Gewölbes, abends Besuch einer beeindruckenden Andacht in der Frauenkirche.
Samstag, 4. August: Fahrt nach Meißen, schöner, froh stimmender Gemeinschaftsgottesdienst in der dortigen Bennokirche mit dem Geistlichen Beirat des DV, Pfr. Erhard Bechtold, sowie Gemeindepfarrer Heinrich Bohaboj und der musikalischen Begleitung durch Wolfgang Gehrig. Danach aufschlussreiche Besichtigung von Porzellanmanufaktur, Burgberg, Dom und Albrechtsburg. Rückfahrt mit Abstecher (samt Rast) zur berühmten Moritzburg. Nach dem Abendessen (stets im Hotel) erkundeten die DJKler wie jeden Tag in Gruppen noch viel Sehenswertes auf „eigene Faust“ und pflegten dabei Zusammengehörigkeit und persönlichen Austausch.
Sonntag, 5. August: Fahrt über das „Blaue Wunder“ (Brücke) nach Pillnitz, Spaziergang durch den vielgestaltigen Park an der Elbe. Von dort Weiterfahrt in die „Sächsische Schweiz“, Höhepunkte Bastei und Festung Königstein. Per Schiff auf der Elbe nach Pirna und mit dem Bus zurück ins „Quartier“.
Montag, 6. August: Morgens Gestaltung nach eigenem Geschmack (etwa Rundblick vom Rathausturm), Abschluss mit Besichtigung der Semperoper.
Die DJKler aus Baden hatten viel Glück mit dem Wetter, ebenso mit den Raststätten an en Autobahnen während der langen Fahrten. Bilanz ein geglückten Reise: Dem Erfolg der Parisreise vor zwei Jahren folgte ein weiteres Glanzstück. Es gilt als sicher, dass es in zwei Jahren wieder eine solche DJK-Reise geben wird. Das Ziel ist noch nicht bekannt.
Der letzte Teil der Heimreise wurde getrübt durch einen bedauerlichen Vorfall: Fritz Welcker musste in Höhe des Weinsberger Kreuzes wegen akuter Kreislaufprobleme notärztlich behandelt und ins Bad Friedrichshaller Krankenhaus gebracht werden. Drei Tage später war er jedoch wieder daheim; Gott sei Dank.
Elsbeth Beha hat ein Reise-Tagebuch gedichtet, das man im Internet unter www.djk-dv-freiburg.de nachlesen kann.
Wolfgang Mayer